Dokumente

 

Persönliche und Familiendokumente

In der „Stemmatologia Sangallensis, oder, Geschlecht-Register aller in der Statt St.Gallen verbürgerter und sich noch im wesen findenden Geschlechtern“ von J. Jacob Scherer, fortgesetzt durch  Jacob Huber 1831-1832, findet sich der Stammbaum der Familie Aepli.
Abbildung : Seite 1 von Vater Alexander Aepli (1767-1832).

 

 

Eines der wichtigsten Dokumente aus dem Nachlass von A.O.Aepli sind seine „Erinnerungen“. Sie entstanden wohl nach seiner Rückkehr von Wien im Jahre 1893, umfassen aber nur die Jahre 1835-1866. Für seine Dissertation hatte Hans Hiller (1927-2019) das Original transskribiert. Die Aepli-Stiftung ermöglichte nun die digitale Erfassung des Typoskripts.
A-O-Aepli Erinnerungen

Am 4. Dezember 1897 verstarb A.O.Aepli im 82. Altersjahr. Die nach seinem Tod erschienene Gedenkschrift zeugt vom hohen Ansehen, das er in St. Gallen genoss:
Gedenkschrift Aepli im Dezember 1897

 

 

Das Testament vom 6. Juli 1894, amtlich beglaubigt am 8. Januar 1898, gibt einen Einblick in Aeplis Vermögensverhältnisse sowie seine Vergabungen an Verwandte, Bekannte und Institutionen.
Die Erbteilung zeigt die weit verzweigte Verwandtschaft Aeplis auf.

Politische Dokumente


1856 wurde die „Kantonsschule des Kantons St. Gallen“ gegründet. Am 26. September 1856 wurde der erste Kantonsschulrat von der Regierung vereidigt. Landammann A.O.Aepli hielt vor der „Beeidigung“ folgende Ansprache:
Rede Aeplis vom 26.9.1856

 


Vom 7. Dezember 1868 bis 5. Juli 1869 präsidierte A.O.Aepli den Ständerat. Die Themen seiner Ansprachen sind auch 150 Jahre später erstaunlich aktuell:
Antrittsrede SRP Aepli 1868-12-07
Abschiedsrede SRP Aepli 1869-07-05

 

Diplomatische Dokumente

Die Forschungsstelle Dodis, ein Institut der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, macht auf ihrer Website diplomatische Dokumente zugänglich, welche A.O. Aepli in seiner Zeit als Diplomat in Wien an den Bundesrat sandte.


Als Beispiel ein interessantes Dokument: der Bericht vom 9. Februar 1887.
Der Brief mit 3 chiffrierten Passagen (mit Zahlencode) ist adressiert an den Bundespräsidenten als Chef des Politischen Departements. In Rot erscheinen  die dechiffrierten Passagen im Klartext. Es geht um Aussagen von Minister Ziemialkowsky zur bulgarischen Frage und zur Haltung Russlands sowie die Einschätzung der Kriegsgefahr im Balkan.


Weitere Dokumente

aus dem Nachlass (teilweise mit Transkriptionen) finden sich in einer „Virtuellen Vitrine“ ( > Arnold Otto Aepli) des Staatsarchivs des Kantons St. Gallen.

Dokumente und Briefe (mit Transkription), die in der Publikation „Zwölf Briefe von Sabine Aepli-Gonzenbach an ihren Gatten […]“ von 2024 finden Sie hier.