Aepli-Stiftung prämiert Matura-Arbeiten

Die 2018 gegründete Aepli-Stiftung will mit der Prämierung von Matura-Arbeiten in Geschichte, Politik, Wirtschaft und Recht die Schülerinnen und Schüler von Mittelschulen zu besonderen Arbeiten motivieren und hervorragnede fachliche Leistungen würdigen.
Neben dieser Förderung des akademischen Nachwuchses soll zweitens auch die Bedeutung der Bearbeitung lokaler, regionaler und nationaler Themen hervorgehoben werden. Untersuchungen, welche die Zeit des 19. resp. 20. Jahrhundert betreffen sowie aktuelle Themen sollen auf diesem Weg vermehrt ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gelangen.
Schliesslich soll durch die Verleihung des Preises das Andenken an den St.Galler Staatsmann Arnold Otto Aepli gewahrt werden.

Zugelassen sind Matura-Arbeiten von Mittelschulen der Kantone St. Gallen, Appenzell Innerrhoden und Appenzell Ausserrhoden sowie der Interstaatlichen Maturitätsschule für Erwachsene ISME.

Der Preis wird 2020 erstmals ausgerichtet.

Mitglieder der Jury:
Dr. Martin Bachmann, ehem. Prorektor BWZ St. Gallen;
Dr. Erich Fässler, ehem. Prorektor Kantonsschule Trogen;
Dr. des Rezia Krauer, Historikerin im Stadtarchiv der Ortsbürgergemeinde St. Gallen;
Alex Aepli, Präsident der Aepli-Stiftung (Vorsitz)

Reglement Aepli-Matura-Arbeitspreis

Birgt der Aepliplatz ein Geheimnis?

In der Ende Oktober 2019 erschienenen Publikation „St. Galler Geheimnisse“ werden in 50 kurzen Geschichten wenig bekannte und überraschende Anekdoten dargeboten. Das 17. Geheimnis  betrifft den Aepliplatz bzw. dessen Namensgeber A.O.Aepli: „St. Galler verhilft Prinzen auf den Thron“ (Seite 66). Es geht um die spannende Geschichte, wie im Mai 1866 der Prinz von Hohenzollern dank Aeplis Hilfe mit einem St. Galler Pass inkognito nach Rumanien reisen kann, um dort Regent und später König zu werden.
Die Publikation ist im Buchhandel erhältlich.

In Gedenken an Dr. Hans Hiller

Am 2. Juni 2019 ist Dr. Hans Hiller-Vogt, Mitbegründer und Ehrenmitglied der Aepli-Gesellschaft, im 93. Altersjahr verstorben.  Als profunder Kenner und Biograph A. O. Aeplis war er unermüdlicher Promotor des Andenkens an den St. Galler Staatsmann. Die Aepli-Gesellschaft gedenkt seiner in Dankbarkeit und entbietet der Trauerfamilie ihre herzliche Anteilnahme.
Die Trauerfeier fand am 12. Juni 2019 im Ostfriedhof in St. Gallen statt.

Nachruf im St. Galler Tagblatt vom 22. Juni 2019

200 Jahre Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St. Gallen

Am 16. Mai 2019 feierte die Gemeinnützige Gesellschaft des Kantons St. Gallen (GGK-SG) im Pfalzkeller ihr 200-jähriges Bestehen. Präsident Dr. Hubertus Schmid konnte ein grosses Publikum und zahlreiche Prominente begrüssen, allen voran die Festrednerin, Bundesrätin Karin Keller-Sutter. Auch die Aepli-Gesellschaft war eingeladen, aus folgendem Grund:

Mitbegründer der 1819 gegründeten St. Gallisch-Appenzellischen Gemeinnützigen Gesellschaft war auch Dr. Alexander Aepli, der Vater von Arnold Otto Aepli.
Von 1868-1874 war dann A.O.Aepli der erste Präsident der St. Gallischen Gemeinnützigen Gesellschaft.

 

Die interessante Geschichte der GGK finden Sie hier, darin die besondere Würdigung von A.O.Aepli auf Seite 37/38. Die gedruckte Broschüre kann bezogen werden beim Präsidenten der GGK-SG: info@ggksg.ch

 

 

Vereinsversammlung vom 28. März 2019 und öffentliches Podiumsgespräch

Die diesjährige Vereinsversammlung der Aepli-Gesellschaft mit den statutarischen Traktanden fand wie folgt statt:

Donnerstag, 28. März 2019, alte Aula, Kantonsschule am Burggraben, St. Gallen, 19.00 Uhr

Der Jahresbericht des Präsidenten, die Jahresrechnung sowie der Mitgliederbeitrag wurden genehmigt.

Im Anschluss daran folgte ein Öffentliches Podiumsgespräch:

 „Das Zusammenleben zwischen den Konfessionen und Religionen im Kanton St. Gallen seit 1861 bis heute – und morgen?“

Seit der massgeblich durch Arnold Otto Aepli gestalteten St. Galler Kantonsverfassung von 1861 werden christliche Konfessionen und andere Religionsgemeinschaften staatlich anerkannt und können ihre Angelegenheiten selbständig regeln. Über die seither gelebte Praxis und die Zukunftsaussichten diskutierten:

(von rechts) Pfr. Daniel Konrad, christkatholische Gemeinde; Dr. Frank Jehle, evangelisch-reformierte Kirche; Walter Eggenberger, Moderation; Batja Guggenheim, jüdische Gemeinde;  Charlie Wenk, römisch-katholische Kirche.
(Zusammenfassung)

 

 

 

Rückblick auf das öffentliche Podiumsgespräch vom 28. März 2019

 

 

 

 

Im Anschluss an die Vereinsversammlung der Aepli-Gesellschaft fand ein öffentliches Podiumsgespräch statt:

„Das Zusammenleben zwischen den Konfessionen und Religionen im Kanton St. Gallen seit 1861 bis heute – und morgen?“

Seit der massgeblich durch Arnold Otto Aepli gestalteten St. Galler Kantonsverfassung von 1861 werden christliche Konfessionen und andere Religionsgemeinschaften staatlich anerkannt und können ihre Angelegenheiten selbständig regeln. Über die seither gelebte Praxis und die Zukunftsaussichten diskutierten:

Batja Guggenheim, jüdische Gemeinde;
Pfr. Daniel Konrad, christkatholische Gemeinde;
Dr. Frank Jehle, evangelisch-reformierte Kirche;
Charlie Wenk, römisch-katholische Kirche.
Moderation: Walter Eggenberger

Weitere Informationen finden Sie hier:

 

 

Herzliche Gratulation zur Wahl in den Bundesrat

(Photo: St. Galler Tagblatt / Keystone)

Wir gratulieren unserem ehemaligen Patronatsmitglied Ständerätin Karin Keller-Sutter ganz herzlich zur ehrenvollen Wahl in den Bundesrat und wünschen ihr alles Gute und viel Erfolg in ihrem neuen Amt. Im vergangenen Herbst durften wir sie, damals noch Ständeratspräsidentin,  im Rahmen der Aepli-Gesellschaft als Referentin begrüssen.

Öffentlicher Vortrag von Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter

Am 4. September 2018 referierte Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter auf Einladung der Aepli-Gesellschaft in der alten Aula der Kantonsschule am Burggraben über das Thema „Alte und neue Fragen in der Bundespolitik“.

Vor aufmerksamem Publikum, darunter zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Kanti, erinnerte sie auch an ihren frühen Amtsvorgänger A.O.Aepli, der 1868/69, also vor 150 Jahren, ebenfalls Ständeratspräsident war. Sie griff vier grosse Themen heraus, die damals wie heute aktuell und von hohem Interesse waren und sind: Handel und Zölle, Migration, Bahninfrastruktur und Kommunikation.

Hier finden Sie den Text des Referats: Referat KKS 2018-09-04

Rückblick auf den öffentliche Vortrag von Ständeratspräsidentin Karin Keller Sutter

 

Am Dienstag, 4. September 2018, 18.00 referierte Ständeratspräsidentin Karin Keller-Sutter auf Einladung der Aepli-Gesellschaft in der alten Aula der Kantonsschule am Burggraben über „Alte und neue Fragen in der Bundespolitik“.

Weitere Einzelheiten finden Sie hier.

 

Öffentlicher Vortrag: Franziska Ryser „Jugend und Politik“ vom 24.4.2018:

Die Aepli-Gesellschaft bemüht sich, nicht nur das Andenken an den liberalen Staatsmann Arnold Otto Aepli (1816-1897) zu bewahren, sondern auch die junge Generation für Fragen der Politik und Mitwirkung in der Gesellschaft zu gewinnen. Aepli war zwar auch erst 33 jährig, als er 1849-51 im  St. Galler Gemeinderat (damals noch Exekutive) wirkte. Für die im Publikum anwesenden Schülerinnen und Schüler des Vertiefungsfaches „Politische Bildung“ der KSBG war aber die junge Referentin der Grund des Interesses:

 

 

 

 

 

Franziska Ryser, Jahrgang 1991, Doktorandin an der ETH Zürich in Maschineningenieurwissenschaften, wurde 2013 als Abgeordnete der Jungen Grünen ins St. Galler Stadtparlament und bereits 2014 in dessen Präsidium gewählt. Schon 2017 bekleidete sie das Amt der Präsidentin des Stadtparlaments, als jüngste Vorsitzende überhaupt. In frischer und freier Rede gab sie einen Einblick in ihren Werdegang und berichtete von den vielfältigen Erfahrungen in ihrem Präsidialjahr. Ihre Gesprächsnotizen finden Sie hier.